HTML-Listen mit CSS formatieren

HTML-Listen mit CSS formatieren

Als ich neulich den Blogbeitrag Nextcloud Update Check für Gehirn-Mag.Net geschrieben habe wollte ich eine einfache, nummerierte Liste einfügen. Etwas überrascht von dem unerwarteten Ergebnis sagte ich mir, dass das so nicht bleiben kann. Die Suche nach alternativen Formatierungsmöglichkeiten von HTML-Listen begann.

Prolog

Ich nutze für meinen Blog WordPress (https://de.wordpress.org/) und ein Divi gestütztes Theme (https://www.elegantthemes.com/gallery/divi/). Das ist so an für sich kein großes Geheimnis - wenn man weiß auf was man achten muss verraten die beiden sich auch ganz gut von alleine, ganz ohne fremde Hilfe 😉

Eine einfache unordered list sieht standardmäßig so aus - lass Dich von dem Blindtext nicht stören. Der hat keinerlei inhaltliche Aussage 😉

  • Diese doch die worden den war. Es wäre Gatten bleiche der. Böser ließ hoch diesen aus Kultur. Das dieser zum sich dem, förmlich war fragte besaß Eigentums ihn doch erfreulich, die nach an mit vor.
  • Obwohl dem aus niemals das saß, zumindest können Tür sich klopfte erreichte Bewegung. Wollen und Susanne lange Jammertal eine, dann hatte zuvor erkannte die er vielleicht, und geworden besaß Fürsorge setzen, die nicht Öffentlichkeit Internets Verblichene noch,
  • Das erzwungene Angriff Internets ihm. Angesichts zu betrat Städte Anstrengungen diesen nichts, sank in ihre die und einer jenes durch.

Das sieht prinzipiell ok aus. Als nummerierte Liste hingegen so:

  1. Diese doch die worden den war. Es wäre Gatten bleiche der. Böser ließ hoch diesen aus Kultur. Das dieser zum sich dem, förmlich war fragte besaß Eigentums ihn doch erfreulich, die nach an mit vor.
  2. Obwohl dem aus niemals das saß, zumindest können Tür sich klopfte erreichte Bewegung. Wollen und Susanne lange Jammertal eine, dann hatte zuvor erkannte die ervielleicht, und geworden besaß Fürsorge setzen, die nicht Öffentlichkeit Internets Verblichene noch,
  3. Das erzwungene Angriff Internets ihm. Angesichts zu betrat Städte Anstrengungen diesen nichts, sank in ihre die und einer jenes durch.

Das war etwas überraschend für mich. Ich hätte erwartet, dass die Nummerierung analog zur Aufzählung "frei" steht. Ok, das ließe sich leicht via css mit list-style-position umstellen. Ein Beispiel dafür gibt es hier: https://www.w3schools.com/css/tryit.asp?filename=trycss_list-style-position. Dank Divi geht das unter WordPress ebenfalls sehr einfach. Hierzu in den Style-Einstellungen bei den Optionen für die ordered list anpassen:

Divi Style Einstellungen

Divi Style Einstellungen

Bei den unordered lists kann man zwischen ein paar wenigen Symbolen wählen, bei den ordered lists die bereits angesprochene Position und die Nummerierungsart. Unterm Strich also wirklich nur das Nötigste. Luxus sieht anders aus.

Hier zwei einfache Beispiele dazu:

 

  • Diese doch die worden den war. Es wäre Gatten bleiche der. Böser ließ hoch diesen aus Kultur. Das dieser zum sich dem, förmlich war fragte besaß Eigentums ihn doch erfreulich, die nach an mit vor.
  • Obwohl dem aus niemals das saß, zumindest können Tür sich klopfte erreichte Bewegung. Wollen und Susanne lange Jammertal eine, dann hatte zuvor erkannte die ervielleicht, und geworden besaß Fürsorge setzen, die nicht Öffentlichkeit Internets Verblichene noch,
  • Das erzwungene Angriff Internets ihm. Angesichts zu betrat Städte Anstrengungen diesen nichts, sank in ihre die und einer jenes durch.
  1. Diese doch die worden den war. Es wäre Gatten bleiche der. Böser ließ hoch diesen aus Kultur. Das dieser zum sich dem, förmlich war fragte besaß Eigentums ihn doch erfreulich, die nach an mit vor.
  2. Obwohl dem aus niemals das saß, zumindest können Tür sich klopfte erreichte Bewegung. Wollen und Susanne lange Jammertal eine, dann hatte zuvor erkannte die ervielleicht, und geworden besaß Fürsorge setzen, die nicht Öffentlichkeit Internets Verblichene noch,
  3. Das erzwungene Angriff Internets ihm. Angesichts zu betrat Städte Anstrengungen diesen nichts, sank in ihre die und einer jenes durch.

Na, wer hat es gesehen? Ja, bei der Bullet-Liste sind das jetzt kleine Quadrate anstatt der Kreise. Und bei der nummerierten Liste stehen jetzt die Ziffern vorm Text frei. Aber vor dem Text, also außerhalb des sonst üblichen linken Randes. Immer noch seltsam.

Falls man das Bullet gegen ein beliebiges Bild tauschen will muss man passende CSS-Angaben setzen. Hier kann einem Divi nicht direkt helfen, jedoch lässt sich dies leicht via CSS im Quellcode der Seite eintragen. Das funktioniert wie z.B. hier beschrieben https://www.w3schools.com/cssref/pr_list-style-image.asp und sieht wie folgt aus:

 

  • Diese doch die worden den war. Es wäre Gatten bleiche der. Böser ließ hoch diesen aus Kultur. Das dieser zum sich dem, förmlich war fragte besaß Eigentums ihn doch erfreulich, die nach an mit vor.
  • Obwohl dem aus niemals das saß, zumindest können Tür sich klopfte erreichte Bewegung. Wollen und Susanne lange Jammertal eine, dann hatte zuvor erkannte die er vielleicht, und geworden besaß Fürsorge setzen, die nicht Öffentlichkeit Internets Verblichene noch,
  • Das erzwungene Angriff Internets ihm. Angesichts zu betrat Städte Anstrengungen diesen nichts, sank in ihre die und einer jenes durch.

Aber wie ist das mit den nummerierten Listen? Wenn ich schon rein greifen muss weil mir die Optik nicht gefällt kann man doch auch gleich mal was ganz anderes abseits dem üblichen suchen. Aufzählungen kann man sicherlich ganz anders präsentieren.

Also habe ich in der Suchmaschine meines Vertrauens nach "divi css ol" gesucht. Gefunden habe ich unter anderem dieses hier: https://www.elegantthemes.com/blog/tips-tricks/9-useful-divi-css-snippets-you-can-add-to-epanel-in-seconds. Hier wird unter anderem die css connected bullet list beschrieben. Eine spannende Sache. Weil jedoch ein funktionierendes Beispiel fehlte habe ich auf CodePen kurzerhand eine entsprechende Variante nachgebaut:

 

 

Diesen und weitere Pens von mir findest Du hier: https://codepen.io/Gehirn-Mag-Net/#.

Mit etwas Suche kann man neben der connected bullet list noch viele weitere Gestaltungsmöglichkeiten für HTML-Listen finden. Langeweile war gestern. Ich selbst bin bei eben dieser Liste hängen geblieben und so sieht diese bei mir im Blog am Beispiel des bereits bekannten Blindtextes aus:

  1. 1Diese doch die worden den war. Es wäre Gatten bleiche der. Böser ließ hoch diesen aus Kultur. Das dieser zum sich dem, förmlich war fragte besaß Eigentums ihn doch erfreulich, die nach an mit vor.
  2. 2Obwohl dem aus niemals das saß, zumindest können Tür sich klopfte erreichte Bewegung. Wollen und Susanne lange Jammertal eine, dann hatte zuvor erkannte die ervielleicht, und geworden besaß Fürsorge setzen, die nicht Öffentlichkeit Internets Verblichene noch,
  3. 3Das erzwungene Angriff Internets ihm. Angesichts zu betrat Städte Anstrengungen diesen nichts, sank in ihre die und einer jenes durch.
Nextcloud Update Check

Nextcloud Update Check

Nextcloud zeigt einem in der Verwaltung an ob es Updates gibt. Nur mag ich hier nicht immer nachsehen müssen, zumal ich viele Nextcloud-Instanzen zu verwalten habe. Die Logik dahinter müsste man doch für einen Monitoring-Check verwenden können. Alternativen? Bisher habe ich keine gefunden deren Funktionsweise mich überzeugt oder der über einen längeren Zeitraum problemlos funktioniert hätte. Es muss also eine eigene Lösung her!

Prolog

Nextcloud auf verfügbare Updates prüfen

Ich würde jetzt einfach mal vermuten, dass jeder der diesen Artikel tatsächlich liest Nextcloud kennt. Oder zumindest ownCloud. Sicherheitshalber nochmal nachschauen? Bitte, das geht hier https://nextcloud.com/ bzw. hier https://owncloud.org/. Da ich selbst inzwischen nur noch wenig mit ownCloud zu tun habe und fast alle Installation mit Nextcloud betreibe beziehe ich mich in diesem Blogbeitrag ausschließlich auf Nextcloud.

Wie in einem anderen Blogbeitrag beschrieben mag ich keine Mails welche mich auf verfügbare Updates hinweisen (Statusmails? Nein Danke!). Das wären schlichtweg zu viele Systeme die sich da innerhalb kürzester Zeit melden würden. Ebenso, auch wenn das für eine Plattform reichen täte, bin ich kein Fan davon in Nextcloud nachzusehen. Wenn es für die erste installierte Plattform Updates gibt, dann auch für alle anderen. Unterm Strich viel zu mühsam. Zumal wir auch Kunden haben die Ihre Cloud-Installation selbst betreuen. Hier könnte der Check als Hinweis für den Kunden dienen. Oder für mich als Serverbetreiber Grund genug sein mal wieder den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und den Kunden gefühlvoll mit dem notwendigen Nachdruck davon zu überzeugen doch bitte Updates zu installieren. Sicherheit und so. Klappt richtig gut 😉

status.php Ausgabe von Nextcloud.

Bleibt die Frage wie prüfen. Ein paar Checks habe ich gefunden welche die lokale Version ermitteln in dem Sie die version.php-Datei im Dateisystem direkt auslesen oder einfach https://<deine.nextcloud>/status.php aufrufen. In diesem JSON-String findet sich die Versionsnummer. Eine aufbereitete Fassung der JSON-Daten siehst Du links im Screenshot. So oder so, der Teil mit der lokalen Versionsnummer ist leicht. Bleibt noch die Frage wie man heraus findet ob es überhaupt Updates gibt. Hierfür habe ich einige verschiedene Ansätze gefunden:

  1. 1Einer zum Beispiel war die Releases auf dem Nextcloud-Server auszuwerten https://download.nextcloud.com/server/releases/. Klar, das mag funktionieren. Aber richtig warm werde ich mit dieser Lösung nicht. Also weiter suchen.
  2. 2Sehr interessant fand ich die Variante wie unter https://github.com/janvonde/check_nextcloud beschrieben. Hierfür wird der Nextcloud Security Scan verwendet: https://scan.nextcloud.com/. Neben der Update-Prüfung erhält man hier gleich noch ein Sicherheitsrating oben drauf mit dazu. Super Grundgedanke. Jetzt das aber dabei, dass sich wie folgt auf der zugehörigen GitHub Seite liest: "Please don't run this check too often. There is an API limit at the scan.nextcloud.com server at the /api/queue endpoint with arround 250 POST requests a day. I personally run it every 24h". Eine Update-Prüfung einmal am Tag reicht mir absolut aus, jedoch habe ich wohl zu viele verschiedene Instanzen hier am laufen - die Meldung welche auf die Limitüberschreitung hinwies hat nur wenige Tage auf sich warten lassen. Das ist schade. Weil vom Ansatz her war der Check richtig super.
  3. 3Also musste eine andere Lösung her. Nextcloud selbst weiß doch auch ob es gerade ein Update gibt. Also habe ich mich hier auf die Suche begeben. Unter updater/index.php bin ich fündig geworden.
private function getUpdateServerResponse() {
        $this->silentLog('[info] getUpdateServerResponse()');

        $updaterServer = $this->getConfigOption('updater.server.url');
        if($updaterServer === null) {
                // FIXME: used deployed URL
                $updaterServer = 'https://updates.nextcloud.org/updater_server/';
        }
        $this->silentLog('[info] updaterServer: ' . $updaterServer);

        $releaseChannel = $this->getCurrentReleaseChannel();
        $this->silentLog('[info] releaseChannel: ' . $releaseChannel);
        $this->silentLog('[info] internal version: ' . $this->getConfigOption('version'));

        $updateURL = $updaterServer . '?version='. str_replace('.', 'x', $this->getConfigOption('version')) .'xxx'.$releaseChannel.'xx'.urlencode($this->buildTime).'x'.PHP_MAJOR_VERSION.'x'.PHP_MINOR_VERSION.'x'.PHP_RELEASE_VERSION;
        $this->silentLog('[info] updateURL: ' . $updateURL);

        // Download update response
        $curl = curl_init();
        curl_setopt_array($curl, [
                CURLOPT_RETURNTRANSFER => 1,
                CURLOPT_URL => $updateURL,
                CURLOPT_USERAGENT => 'Nextcloud Updater',
        ]);

 

In Zeile 7 ist der Update-Server angegeben und in Zeile 15 findet sich der Aufbau der URL. Einige dieser Bestandteile finden sich in der bereits angesprochenen version.php, der Rest sind Versionsnummern der lokal verwendeten PHP-Installation. Dies wird mit reichlich "x" getrennt zu einer langen URL zusammen gesetzt welche z.B. so aussieht:

https://updates.nextcloud.org/updater_server/?version=14x0x4x2xxxstablexx2018-11-22T13%3A16%3A37%2B00%3A00+d25e8a774a30f78017acdc366a79460cebbb552fx7x2x10

Diese Adresse geöffnet ergibt folgende Antwort:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<nextcloud>
 <version>15.0.0.10</version>
 <versionstring>Nextcloud 15.0.0</versionstring>
 <url>https://download.nextcloud.com/server/releases/nextcloud-15.0.0.zip</url>
 <web>https://docs.nextcloud.com/server/15/admin_manual/maintenance/upgrade.html</web>
 <changes>https://updates.nextcloud.com/changelog_server/?version=15.0.0</changes>
 <autoupdater>1</autoupdater>
 <eol>0</eol>
 <signature>c4llfwhYTKaEiTWVivJ1NgTIS5q2mxJVJkyew0nd/setTzpXt2H9zXKGQLmjUcy7
fSeW5+wkUfGD2J3XrcLKifGZMjxrhtAW97L1g/o8gp84ZO1WbrOKfneTLDXWkmwg
nztf/5z0F0nppOyUX6HR84UhwDbhET7U8JV/1Ik7OO6D361U4sxELUhvg6GyQbdS
oJ/t4MvMe1Fs+F5Q7dZzczivxu5oB0n2cVu9WMh8VnV6MiYcKV4/w7poibHMO16k
4IHl6E2hTF3un0obMKy7SRY4xXJ0Ohmj5Ne/8iDRjM7oop5Tzpnf1nPLEJJOZPSN
fq4UospVzAmRe4UGPTUiqQ==</signature>
</nextcloud>

 

In diesem Beispiel ist die Version 15.0.0.10 als aktuellere Version zur angefragten 14.0.4.2 verfügbar. Falls keine xml-Datei ausgeliefert wird ist die Nextcloud Installation auf aktuellem Stand.

Das war es mit dem Verfahren zur Prüfung ob es Updates gibt. Bleibt noch die Umsetzung über. Obwohl dies sehr einfach in PHP selbst zu realisieren wäre ist bei mir die Wahl auf Python3 gefallen. Ich wollte schon längst mal wieder was in Python machen um meine angestaubten Python-Kenntnisse aufzufrischen und vor allem zu vertiefen. Also wurde die Sprache der Wahl die aktuelle Version von Python3. Die versions.php ist eine relativ einfach PHP-Datei welche sich gut auslesen lassen sollte. Fehlen noch die benötigten PHP-Versionsnummern. Ein an dieser Stelle gern genommener Trick ist in der vermeintlichen anderen Sprache die benötigten Daten in ein Array zu packen und dieses per JSON auszugeben. Die so umgewandelten Daten lassen sich dann super weiterverarbeiten:

ncVersion = json.loads(subprocess.check_output([
    args.php, '-r',
    'include \'' + args.file + '\';' + '''
    $g = array();
    foreach($GLOBALS as $key => $val) {
      if(preg_match('/^OC_/', $key)) {
        $g[$key] = $val;
      }
    }
    echo json_encode(
      array(
        'pv'   => PHP_VERSION,
        'pmav' => PHP_MAJOR_VERSION,
        'pmiv' => PHP_MINOR_VERSION,
        'prv'  => PHP_RELEASE_VERSION,
        'g'    => $g
      )
    );
    '''
]))

 

Noch ein kleiner Tipp für alle die PHP an der Stelle nicht so gut kennen: Man könnte einfach das Array $GLOBALS ausgeben, da wären alle Werte drin. Nur gibt es in $GLOABLS eine Referenz auf sich selbst da ja auch $GLOBALS eine globale Variable ist. Und an genau der Stelle steigt json_encode() aus da diese Funktion mit Referenzen nicht umgehen kann. In der versions.php fangen aber alle interessanten Variablen mit "OC_" an und lassen sich somit super filtern ;-).

Den kompletten Check, eine Makro gestützte Beispiel-Konfig für Icinga2 sowie eine kurze Anleitung findet Ihr in meinem GitLab-Account: https://gitlab.com/Gehirn-Mag.net/icinga-and-nagios-plugins/. Bis jetzt liegt da nur der Nextcloud-Update-Check drin, weitere werden aber folgen.

Und so sieht das dann im icingaweb2 aus:

check_nextcloud.py Ausgabe in icingaweb2

Was jetzt noch fehlt ist die Prüfung der Addons auf Aktualität. Auch hierfür sollte sich der passende Anfragestring irgendwo im Quellcode von Nextcloud finden lassen. Mir reicht jedoch vorerst die Prüfung von Nextcloud selbst. Ich bin also vorerst zufrieden. Wer weiß, ggf. reiche ich in ein paar Wochen die Erweiterung für die Addons nach.

Viel Spaß beim benutzen. Feedback und Anregungen gerne via Mail oder hier in den Kommentaren hinterlassen.

Achtung:

Nachtrag

An dieser Stelle sind alle Dinge gesammelt die sich seit der Erstellung des Checks und des obigen Beitrages geändert haben. Sollte es zu viel werden wird dieser Beitrag als veraltet markiert und ein neuer verfasst. Bis dahin gilt diese Übersicht.

Geänderter Update Channel

Es ist möglich den Update Channel in Nextcloud zu ändern. Diese Einstellung findet sich jedoch nicht in der versions.php sondern in der config/config.php. Sollte dort der Channel definiert sein wird dieser verwendet, ansonsten der aus der versions.php. Das hat jedoch zur Folge, dass via -c jetzt noch zusätzlich die config.php mit angegeben werden muss.

Anmerkung zur Icinga Config: Die config.php darf vermutlich vom Benutzer welcher Icinga ausführt nicht gelesen werden. Deswegen ist im CheckCommand ein Aufruf von sudo mit enthalten.

Python vor 3.6

Bei Python Versionen bis 3.5.x erscheint die Fehlermeldung "CRITICAL Cannot parse file /var/www/nextcloud/version.php". Ab Version 3.6 ist dieses Problem behoben.

Falls kein Update auf Pyhton 3.6.x möglich ist kann der Check wie folgt angepasst werden:

// Die import Liste um chardet erweitern - muss ggf. vorher noch installiert werden
import chardet

// Den ersten try: Block wie folgt bearbeiten
try:
    jsonResponse = subprocess.check_output([
        args.php, '-r',
        'include \'' + args.file + '\';include \'' + args.config + '\';' + '''
        $g = array();
        foreach($GLOBALS as $key => $val) {
          if(preg_match('/^(OC_|CONFIG$)/', $key)) {
            $g[$key] = $val;
          }
        }
        echo json_encode(
          array(
            'pv'   => PHP_VERSION,
            'pmav' => PHP_MAJOR_VERSION,
            'pmiv' => PHP_MINOR_VERSION,
            'prv'  => PHP_RELEASE_VERSION,
            'g'    => $g
          )
        );
        '''
    ])
    print(jsonResponse)
    ncVersion = json.loads(jsonResponse.decode(chardet.detect(jsonResponse)['encoding']))
Statusmails? Nein Danke!

Statusmails? Nein Danke!

Prolog

Das Problem

Ich mag keine Emails. Also in so manchen Momenten zumindest. Ein Beispiel: Ein von mir verwaltetes Emailsystem umfasst mehrere Server die in sogenannte Postoffices unterteilt sind. Das tägliche Backup eines jeden Postoffices generierte bei erfolgreichem Backup eine Email mit einem ausführlichen Bericht und schickte diese an das Sammelpostfach der Systemadministratoren. Soweit so gut, könnte man meinen.

Dennoch gibt es zwei Dinge an diesem Konstrukt die mich grandios stören:

  1. 1Die Email wird bei erfolgreichem Backup verschickt. Das heißt fehlt die Email lief kein Backup. Nun sind es aber viele Postoffices: Die Wahrscheinlichkeit eines zu übersehen in den Unmengen von Mails im Sammelpostfach ist schlichtweg viel zu hoch.
  2. 2Mal ehrlich sein: Der Statusbericht des Backups des Emailsystems kommt per Email? Nee, oder? Nicht gerade eine beruhigende Kombination: Im Falle eines Totalausfalls des Postoffices wo das Sammelpostfach der Admins drin ist und man gerade auf ein erfolgreiches Backup der letzten Tage hofft. Das könnte die ein oder andere Schweißperle auf die Stirn treiben...

Da muss eine Lösung her, das kann so nicht blieben. Es sind viel zu viele Emails die täglich in das Admin-Postfach eintrudeln - kaum möglich diese wirklich alle mit der notwendigen Sorgfalt zu erfassen. Zumal man auch noch andere Dinge zu tun hat außer Emails auf Vollständigkeit zu prüfen. Und dann gibt es da noch dieses Gerät namens Telefon. Ein jeder Admin weiß was das bedeutet...

Die Lösung

Dabei ist die Lösung so einfach: Ein System in das jeder Admin mehrfach unterm Tag rein schaut. Gibt es zumindest bei uns. Monitoring heißt das Zauberwort. Freundlicherweise liefert das oben beschriebene Backup wenn man in der Doku sucht doch tatsächlich das passende Plugin bereits mit. Jetzt weiß das Monitoring ob die letzte Sicherung aktuell genug ist. Und falls nicht ist im Monitoring auch gleich noch der Link zum Protokoll vom Backup-Server hinterlegt. Besser kann es kaum werden. Und angenehm ist es auch:

  1. 1Die lästige Kontrolle der Emails fällt weg
  2. 2Das Postfach wird übersichtlicher da weniger Mails ankommen
  3. 3Die doppelte und unnötige Vorhaltung der Logs auf dem Backupserver und in einer Mail im Mailsystem entfällt. Das spart Plattenplatz und vor allem teuren Platz in der Emailumgebung.

Diese oder ähnliche Situationen begegnen mir regelmäßig bei der Arbeit. Irgendwelche genau genommen dumpfsinnigen Emails werden durch die Gegend geschickt die im Grundrauschen der Emailflut im Admin-Postfach viel zu schnell übersehen werden. Die Dienstqualität leidet durch das zu späte oder gar nicht richtige Erfassen von aufkommenden Problemen.

An dieser Stelle bin ich Befürworter der Grundthese, dass im Adminpostfach nur die notwendigsten Dinge ankommen sollten. Laufzeitberichte, Diagnosemails usw. gehören ins Monitoring. Dort sind diese viel besser aufgehoben und können bei Problemen kann ganz anders wahrgenommen und bearbeitet werden.

Die Grundidee, dass Monitoring so viel mehr bieten kann wie die nur teils verwendete einfache Dienstüberwachung ziehe ich an vielen Stellen durch: Papierfüllstände und Tonervorrat an die Azubis, Laufzeit-Infos zu Backupjobs an die Kollegen vom Backup, Accountinginformationen der Mailrelays an die Buchhaltung zur monatlichen Rechnungslegung und noch viel, viel mehr Abseits der einfachen Überwachung von ein paar einfachen Serverdiensten... Das kann Monitoring ebenfalls bieten.

Kombiniert mit der rechtzeitigen Erkennung von aufkommenden Problemen bevor Dienste ausfallen und Monitoring beginnt richtig Spaß zu machen. Weitere Blogbeiträge zu diesem Thema werden folgen 😉

Huch, nichts da?

Huch, nichts da?

Dieser Blog ist noch leer. Aber glaube mir, im Hintergrund arbeite ich bereits fieberhaft daran dies zu ändern. Die ersten Entwürfe sind fertig, viele Themen stehen bereits fest. Komme einfach die Tage nochmals vorbei 😉